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Ratgeber und Sicherheit

Ratgeber: So läuft die Klimaanlage richtig

Auch der Umgang mit der Klimaanlage will gelernt sein.

Foto: Auto-Medienportal.Net/GTÜ

Auch der Umgang mit der Klimaanlage will gelernt sein.

Die Klimaanlage gehört zu den beliebtesten Ausstattungsdetails im Auto und ist immer häufiger auch in kleineren Fahrzeugklassen bereits im Basismodell mit an Bord. Doch statt für angenehme Temperaturen an heißen Tagen zu sorgen, fördert sie wegen falscher Handhabung nicht selten Erkältungskrankheiten und Muskelverspannungen sowie allergische Reaktionen. Oder sie treibt die Kraftstoffverbrauch unnötig in die Höhe. Beim Umgang mit der Klimaanlage sind daher einige Regeln zu beachten, damit sie richtig läuft.

Klimaanlagen sorgen nicht nur für Wohlbefinden, sondern leisten auch einen Beitrag zur Sicherheit. Untersuchungen zeigen, dass ab Innenraumtemperaturen von mehr als 24 Grad Celsius die körperliche Leistungsfähigkeit des Fahrers deutlich nachlässt. Mangelnde Aufmerksamkeit, schlechtere Reaktion und gesteigerte Aggressivität sind die Folge. Auf der anderen Seite sollte die Klimatisierung auch nicht zu kalt eingestellt werden, denn bei zu großen Differenzen zwischen Innen- und Außentemperatur wird der Körper ebenfalls unnötig belastet. So rät die Gesellschaft für Technischen Überwachung (GTÜ), nicht zu zuviel und zu stark zu kühlen. Mehr als acht Grad Differenz zur Außentemperatur sollten vermieden werden. Optimal sind zwei bis drei Grad weniger als draußen. Die meisten Autofahrer empfinden einen Temperaturbereich zwischen 20 und 24 Grad als ideal.
 

Ratgeber: Augen auf beim Gebrauchtwagenkauf

Augen auf beim Gebrauchtwagenkauf.

Foto: Auto-Medienportal.Net/ADAC

Nicht jeder, der sich den Traum vom neuen Auto erfüllt, kauft auch tatsächlich einen Neuwagen. Vielfach findet sich das gesuchte Fahrzeug auch aus Kostengründen als Gebrauchter beim Händler oder bei Privatanbietern. Nicht jeder Mangel kann beim Gebrauchtwagenkauf
sofort mit dem bloßen Auge erkannt werden. Damit der Autokauf nicht zu einem „teuren Vergnügen“ wird, sollten einige grundlegende Dinge beachtet werden. Über besondere Schwächen des ausgewählten Autos können sich Interessenten im Vorfeld auch in Gebrauchtwagenreporten informieren, die alljährlich beispielsweise vom ADAC oder in Fachzeitschriften veröffentlicht werden.

An erster Stelle beim Gebrauchtwagenkauf steht nach Empfehlung des ADAC der Blick in das Serviceheft. Sind alle vorgeschriebenen Wartungen durchgeführt und dokumentiert wurden? Die Arbeiten sollten am besten auch durch Kopien der Rechnungen belegt sein.

Augen auf auch beim Lack: Das Auto sollte glänzen und keine matten Stellen haben oder Risse aufweisen. Karosserieteile sollten die gleiche Farbe haben. Leichte Farbunterschiede deuten oft auf reparierte Unfallschäden hin, warnt der ADAC. Auch innen sollte man sich nicht blenden lassen: Durch professionelle Aufbereitung lassen sich viele Abnutzungsspuren unsichtbar machen. Deshalb sollten Ecken und Ritzen, genau angeschaut werden.

Medien berichten immer wieder von Tachomanipulationen bei Gebrauchtfahrzeugen. Der Tipp des ADAC: Achten Sie auf die auf TÜV-Prüfbelegen, Reparatur- und Wartungsrechnungen oder Ölwechsel-Anhängern genannten Kilometerstände. Daraus lässt sich eine durchschnittliche monatliche Laufleistung errechnen. Wenn diese in der Zeit vor dem Verkauf des Autos deutlich gesunken ist, könnte eine Tacho-Manipulation vorliegen.
 

Ratgeber: So wird das Auto frisch für den Frühling

Eine gründliche Wäsche steht am Anfang der Grundreinigung.

Foto: Auto-Medienportal.Net/GTÜ

Eine gründliche Wäsche steht am Anfang der Grundreinigung.Im März hält kalendarisch das Frühjahr Einzug. Wenn die Zeit des Salzstreuens auf den Straßen vorbei ist, wird es Zeit für eine gründliche Außenwäsche des Autos, bei der auch der Unterboden und die Radläufe nicht vergessen werden sollten. Besonders dort hält sich das aggressive Salz des Winters an schwer zugänglichen Stellen unnötig lang, wenn nicht nachgeholfen wird. Automatische Waschanlagen bieten entsprechende Programme mit einer Unterbodenwäsche.

Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) rät beim Frühjahrsputz auf jeden Fall zu einer Waschanlage oder einem öffentlichen Waschplatz. Handwäsche des Wagens vor dem Haus ist aus Umweltschutzgründen grundsätzlich zu vermeiden. So sind etwa die waschaktiven Substanzen der Reinigungsmittel (Tenside) zur schnellen Schmutzlösung meist nur schlecht biologisch abbaubar. Und auch ein naher Straßengully garantiert noch lange nicht, dass auch alles Abwasser in der Kläranlage landet. Am offiziell dafür vorgesehenen Waschplatz ist Handarbeit hingegen durchaus sinnvoll. Zumal für Falze, Kanten und Ritzen, denn die werden nach GTÜ-Angaben von Autowaschanlagen häufig nur unzureichend gesäubert. Grober Schmutz ist zunächst mit Wasser aufzuweichen und dann abzuspülen. Shampoo sollte nur für hartnäckige Verschmutzungen benutzt werden. Zur Reinigung empfiehlt sich ein weicher Schwamm, Waschhandschuhe oder geeignete Waschbürsten. Am besten ist es, mit geringem Druck von oben nach unten zu arbeiten und Schwamm, Handschuhe oder Bürste in kurzen Abständen gründlich auszuspülen, damit nicht Schmutzreste Kratzer im Lack hinterlassen können. Räder und Einstiegsbereiche sollten zuletzt gereinigt werden, ehe das Fahrzeug mit einem Fensterleder abgetrocknet wird.

Nach jedem Winter empfiehlt sich eine Motorwäsche mit Hilfe eines Dampfstrahlers, der sich auch zur Fahrzeugpflege eignet. Vorsicht ist jedoch angebracht. Hochdruckreiniger in der Hand von Laien können mehr Schaden als Nutzen stiften, warnt die Gesellschaft für Technische Überwachung. Der Strahl aus zu kurzer Entfernung aufs Auto gerichtet, kann sehr schnell große Schäden an Lack und Kunststoffteilen verursachen und den Unterbodenschutz verletzen. Deshalb sollte man die Bedienungshinweise für Druck und Spritzabstand genauestens befolgen und insbesondere einen genügend großen Abstand zu weichen Materialien und lackierten Stoßfängern halten. Gefahr besteht auch für die Reifen, die durch einen falschen Umgang mit dem Hochdruckreiniger sichtbar – aber auch unsichtbar – nachhaltig beschädigt werden können.
 
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